Dienstag, 14. Januar 2014

herliches Roggenbrot mit hellem Kern

 Ich habe sie!!!: Eine Tageslichtlampe!!! Das ist der absolute Hammer. Diese Fotos vom heutigen Post sind zum Beispiel um neun Uhr abends entstanden- also mitten in der Nacht. Das ist doch absolut genial! Ansonsten musste ich im Winter immer raus gehen (und mir den Popo abfrieren), damit man wenigstens erkennen konnte, was auf dem Bild abgebildet ist. Und dann musste Photoshop ans Werk... Also nicht gerader die Götterspeise vom Teller.
Mit dem habe ich mich übrigens auch angefreundet. Ich kann jetzt sogar schon Collagen erstellen :)
Wie fotografiert ihr denn eure Schätze, wenn ihr kein Dunkelbild haben wollt? Ich bin gespannt!

Heute soll es mal ein bisschen individueller werden. Pasta und Co. kann ja jeder. Beeindruckend ist das aber nicht wirklich. Wenn da aber ein wunderbares Brot auf dem Tisch steht, das herlich duftet und auch fantastisch schmeckt, und ihr sagen könnt, dass ihr allein daran schuld seit, ist das schon was ganz anderes. Und mal ehrlich: So schwer ist es gar nicht. Mit ein bisschen Hilfe klappt das ganz gut- Vielleicht ist es ja mal einen Versuch wert. Es lohnt sich auf jeden Fall!



 Ihr solltet das Brot am Besten an einem Samstagabend ansetzen, wenn ihr am nächsten Tag die ganze Zeit zu Hause seid. Ihr braucht nicht lange für das Brot, doch es bittet ab und zu um eure Gesellschaft.

Wenn ihr noch Fragen zur Zubereitung habt, weil ich mich beispielsweise nicht so gut ausgedrückt habe, könnt ihr das ganz einfach tun. Es ist wirklich nicht schwer, wenn man einmal begriffen hat, wie´s funktioniert.

Zeit:
Vorbereitung: 20 Minuten
Kneten: ca. 30 Minuten (gesamt)
Gehen gesamt: 10 Stunden

Zutaten (für 2 Laibe):

Für den Startteig:
200g Weizenmehl Type 550
50g Roggenmehl 1150
5g frische Hefe
5g Salz
175g (abwiegen!) warmes Wasser

Außerdem:
500g Weizenmehl
100g Roggenmehl
5g frische Hefe
15g Salz
390g (abwiegen!) warmes Wasser

Zubereitung:
-An einem wunderschönen Abend nehmt ihr euch ein wenig Zeit und stellt aus den Zutaten für den Startteig einen Hefeteig her. Der darf auch ruhig noch ein bisschen klebrig sein, er bleibt in der Schüssel. Diesen deckt ihr dann mit ein wenig Frischhaltefolie ab und stellt ihn über die Nacht in den Kühlschrank.

-Am nächsten Morgen nemht ihr als erstes den Teig aus dem Kühlschrank und dann könnt ihr in aller Ruhe frühstücken- Der Teig muss nämlich aklimatisieren.

-Zu dem Startteig nun die restlichen Zutaten geben und am Besten mit einer Küchenmaschine mindestens 10 Minuten zu einem schönen Teig formen. Achtung: Er ist anfangs furchtbar klebrig, davon aber nicht abbringen lassen. Wenn ihr mit der Hand knetet, solltet ihr darauf aupassen, dass ihr immer möglichst viel Luft "einfangt". Dazu wird der Teig immer gefaltet und nicht "verkloppt". Ihr solltet möglichst kein weiteres Mehl zum Teig geben, sonst könnt ihr mit dem Brot nachher ein Haus bauen.
Wenn ihr dann einen zähen, klebrigen Klumpen habt, der sich aber schon von der Tischplatte/ Schüssel löst, könnt ihr eine Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Der Teig kommt darauf und nun wird immer einer Seite gezogen, Luft eingeschlossen und wieder oben auf den Teig gelegt. Nachdem das passiert ist, dreht ihr den Klumpen ein bisschen weiter und macht das Ganze noch einmal. Es sollte dann ein riesiges Brötchen enstehen. Und auch hier immer darauf aufpassen, dass möglichst viel Luft eingeschlossen wird.

-Dannn die Teigkugel in eine Schüssel geben, abdecken und eine Stunde gehen lassen.

-Den letzten Schritt wiederholen, also nochmals eine neue Kugel formen und den Teig weitere 30 Minuten gehen lassen.

-Nun den Teig in zwei Teile teilen und nochmals nach gleichem Prinzip zwei Laibe formen. Diese in zwei, mit Küchentüchern ausgekleidete Schüsseln legen, und mit solchen nochmals bedecken. Der Teig sollte jetzt nochmals 1 1/2 Stunden gehen.

-Eine halbe Stunde bevor der Teig fertig ist, heißt ihr den Ofen schon mal auf 250° vor. Wenn die 1 1/2 Stunden vorbei sind, legt ihr die Leibe vorsichtig auf zwei Bleche und stellt eine hitzebeständige Schüssel mit Wasser dazu. Die Leibe können noch nach Belieben eingeschnitten und mit Mehl bestäubt werden . Die Hitze des Ofens kann nun auf 220° reduziert werden. Die Brote dürfen jetzt nacheinander ca. 30 Minuten schwitzen, bis sie dunkelbraun sind. Wenn die Unterseite beim Klopfen hohl klingt, ist das ein gutes Zeichen- Die Laibe sind fertig!



Kommentare:

  1. Super schönes Rezept und SEHR gut geschrieben :-)
    Werde es für meine Liebsten ausprobieren. Dankeschön lg Steffi

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    1. Oh, das ist eine gute Idee! Da werden sie sich sicher drüber freuen! :)
      Liebe Grüße zurück!

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  2. Liebe Cathi, das hast du echt gut beschrieben! Vielleicht werde ich auch mal nach dem Prinzip ein Brot backen, gestern habe ich mein erstes Brot gebacken - welches ganz ohne "gehen" auskam ;-) Mit gaaanz vielen Körnern :) Wenn du magst kannst du die Tage mal bei mir vorbei schauen, werde es dann verbloggen! Aber du hast Recht, es lohnt sich, Brot mal selbst zu backen - es gibt nichts über ein warmes frisches Brot direkt aus dem Ofen ;-)

    Liebe Grüße, Katharina von adore2bake.blogspot.com

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    1. Na klar werde ich mal bei dir vorbeischauen. Selbstgebackenes Brot ist immer äußerst positiv :) Und dieses hier ist sogar für "Körnerfeinde" sehr passend!!!
      Liebe Grüße zurück!

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  3. hmm, selber gebackenes Brot ist immer fein :-)
    Liebe Grüße
    Ilka

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  4. ich liebe frisches Brot! Sieht klasse aus! <3 LG!

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    1. Danke :D Ja, frisches Brot ist immer echt klasse!
      Liebe Grüße zurück!

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  5. Hallo Cathi!
    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Tageslichtlampe! Das ist wirklich eine gute Investition :-) !
    Das Brot schaut super aus: eine tolle Kruste, und innen weich. Genauso mag ich´s!
    Liebe Grüße, Renate

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    1. Aber sowas von! Ich kann sie mir jetzt schon gar nicht mehr wegdenken :D Und das Brot ist wirklich echt lecker :)
      Liebe Grüße zurück!

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  6. Dein Brot sieht toll aus. Da würde ich mir sofort eine Scheibe abschneiden und mitnehmen. Gut Ding braucht natürlich Weile...

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    1. Das ist war- deswegen ja auch die Idee mit dem Samstag. Aber wenn ich mal eine Scheibe übrig haben sollte, schicke ich sie dir vorbei :)

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  7. Wow, das sind wirklich hübsche Fotos. Ich schleppe mein Zeugs auch immer raus und friere doll :-(. Was für eine Tageslichtlampe hast du dir denn gekauft *neugierig guck*?
    Liebe Grüße, Daniela

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    1. Puhhh.... Das kann ich dir leider gar nicht sagen- ich habe sie nämlich geschenkt bekommen. Aber es ist eine ganz einfache für ca. 40 Euro, sie der einer Arbeitstischlampe ähnelt. Nur die Glühbirne ist eine andere.
      Eine Tageslichtlampe ist aber wirklich zu empfehlen, vor allem, wenn dein Po dir noch weiterhin erhalten bleiben soll :) Das ist wirklich äußerst praktisch!
      Liebe Grüße zurück!

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